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Schlossinfos

Papst-Kreuz "Christ von Golgatha" für Schloss Nörvenich


Schloss-Konzert MUSICA HUMANA zum Saison-Abschluss Lajos Tar - ein Meister der Gitarre


Nörvenich (bpb) Ein begeistert aufgenommenes Gitarren-Konzert auf Schloss Nörvenich bildete den Abschluss der Saison 2011 mit der MUSICA HUMANA auf dem alten Adelssitz in Nörvenich (Kreis Düren). Im Mittelpunkt stand der Gitarren-Künstler Lajos Tar (Budapest) Er spielt auf fünf verschiedenen Gitarren vor Publikum aus dem In- und Ausland.

Ein Höhepunkt war das Duett "Tar und Tar". Der Künstler spielte dabei synchron live zu einer Filmaufnahme, die von ihm vor über 20 Jahren in seiner Heimatstadt Devecser (Ungarn) mit dem prächtigen Schloss der Fürstenfamilie Esterhazy gemacht worden war. Die Gäste dankten mit starkem Beifall für das ungewöhnliche und gelungene Experiment, Film-Technik und aktuelles Musizieren im absoluten Gleichklang zu  präsentieren. Auf eine Wand des Fürstensaales von Schloss Nörvenich wurde der Film mit dem jugendlichen Lajos Tar projiziert und seitlich davor saß der heutige "Meister der Gitarre". Es wirkte "als spielten Vater und Sohn in einem Konzert", begeisterten sich Zuschauer.

Im zweiten Teil des Abends faszinierte der Gitarrist mit klassischen Werken. Tar benutzte bei seinem Auftritt abwechselnd fünf verschiedenen Gitarren. Dabei verblüffte er mit einer Darbietung, bei der er auf zwei Gitarren gleichzeitig spielte.

Der Künstler hatte sich dafür extra eine Spezial-Halterung konstruieren lassen. Der besondere gesellschaftliche Aspekt an diesen Salon-Konzerten der Musica Humana ist der damit verbundene Empfang, bei dem sich die geladenen Musikfreunde unterhalten und kennenlernen können.

Ausblick 2012: Musikfreunde rechtzeitig melden

Lajos Tar ist "ein Meister der Gitarre, der die Magie der Gitarren-Klänge beim kunstsinnigen Publikum voll zur Wirkung bringt", würdigte die Europäische Kultur-Stiftung (EKS). Das Jahreskonzert auf Schloss Nörvenich wird mit der "MUSICA HUMANA" gemeinsam veranstaltet. Stammgäste dieser festlichen Salon-Konzerte sind Mitglieder, Freunde und Förderer des historischen Schlosses in Nörvenich sowie seiner Kultureinrichtungen. Diese stehen allen kunstinteressierten Bürgern in der Region NRW offen. Das Baudenkmal wird privat unterhalten, also ohne jegliche Steuergelder oder Belastung der Kommune.

Bereits jetzt liegen Anfragen für das kommende Jahr vor. Auskunft über das Kultur- und Konzert-Programm 2012 und weitere gemeinnützige Aktivitäten erteilt die Schlossverwaltung der schönen Wohngemeinde Nörvenich kostenlos. (E-Mail: schloss-noervenich@gmx.de  und Fax 02426 1311)

Ende

Gitarrenkünstler Lajos Tar ist ein Meister seines Fachs. Das Bild zeigt den Künstler beim Spiel auf zwei unterschiedlichen Gitarren beim festlichen Konzert im Fürstensaal von Schloss Nörvenich. Der Freundeskreis des historischen Baudenkmals am Rande des Landkreises Düren hat sich zu einem angesehenen Kulturträger von überregionaler Bedeutung entwickelt.

Foto: Patrick Bodenstein



Großbildansicht Lajos Tar


Benefizkonzert am 28. Mai im Schloss Nörvenich für Kinder



Großbildansicht Die traumhaft schöne Insel Ceylon, das heutige Sri Lanka, ist ein sehr beliebtes Urlaubsziel der Deutschen. Zum Besuch gehört meist ein Ritt auf dem Königs-Elefanten. Leider gibt es auf Ceylon auch viele Kinder und deren Familien in Not. Das Benefizkonzert im Schloss Nörvenich unterstützt das interkonfessionelle Hilfsprojekt von Pater Ranjit.. Ceylon-Urlauber und solche die es werden wollen, werden von der Europäischen Kultur Stiftung besonders gebeten, durch eine Spende ihre Solidarität mit Hilfsbedürftigen zu zeigen. Foto: Marco-VG Bonn

Es konzertiert die "Enssle-Family"  im Musiksaal für einen guten Zweck

Nörvenich/Düren (bpb) Die Bürger der Großgemeinde Nörvenich und des Kreises Düren sind herzlich eingeladen zu einem Benefiz-Konzert am Samstag, 28. Mai, im Schloss Nörvenich mit dem Titel: "Ein Herz für Kinder und Familien in Not". Die Veranstaltung beginnt  um 19.00 Uhr im Musik-Saal des historischen Gebäudes.  Es spielt die "Enssle-Family" (Österreich und Bayern) alte Weisen sowie klassische Musik."Es wird ein erlebnisreicher Abend  in guter Tradition", verspricht Kurator Thomas Blumann von der Europäischen Kulturstiftung (EKS) als Mitveranstalter.

Der Erlös fließt in das SHANTI- Hilfsprojekt  Mutter-Kind-Jugendliche. Die gemeinnützige Hilfsorganisation kümmert sich im Raum der Hauptstadt Colombo (Sri Lanka) um über 800 Familien mit mehr als 3.600 Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und alten Menschen.

In Ceylons Metropole setzt Pater Ranjit Abeyasingha S.J. das Lebenswerk des italienischen Jesuiten-Pater Michael Catalano (1926-2009) fort. Das Projekt der "Hilfe zur Selbsthilfe" unterstützt Menschen in Not unabhängig von der Religionszugehörigkeit. Somit kommen Spendengeldern gleichermaßen Christen, Buddhisten und Moslems zu Gute. Das Ziel ist die soziale, kulturelle und wirtschaftliche Integration.

Pater Ranjit war in Düren und Nörvenich

Das Hilfsprojekt von Pater Ranjit, der Nörvenich und den Kreis Düren besucht hatte, ist der Europäischen Kultur Stiftung bekannt, erklärte Kurator  Blumann. "Das Geld kommt unbürokratisch in richtige Hände und zwar direkt."

Der Kurator bat Interessenten, sich wegen Karten und weiteren Einzelheiten an Schloss Nörvenich zu wenden. Tel. 02426-4632, Fax 02426-1311 oder E-Mail Schloss-Noervenich@gmx.de  Kartenbestellung wird empfohlen, da die Sitzplätze beim Benefizkonzert im Schloss begrenzt sind.

Wer nicht zum Konzert kommt kann wird gebeten, das gemeinnützige Projekt von Pater Ranjit zu unterstützen durch eine Spende an die Europäische Kultur Stiftung, Konto 16 51 62-504 Postbank Köln BLZ 370 100 50. Stichwort Colombo.

Eine amtliche Spendenquittung wird ausgestellt.  Wichtiger Hinweis: Konzertbesucher können an diesem Tag im Schlosshof  kostenlos parken.


Museums-Ausstellung für Birgit Sewekow - Retrospektive zum 65. Geburtstag der Künstlerin im Museum Schloss Nörvenich.



Großbildansicht Birgit Sewekow, eine zeitgenössische Künstlerin von hohem Rang. Das Museum Europäische Kunst (NRW) widmet ihr zum 65. Geburtstag die Jahresausstellung 2011. Die Ausstellung ist ab 1. Mai geöffnet. Foto: Marco,Bonn

Nörvenich/Düren (bpb) Die Malerin und Bildhauerin Birgit Sewekow steht im Mittelpunkt der Jahresausstellung 2011 des Museums Europäische Kunst Schloss Nörvenich (Kreis Düren). "Mit dieser Retrospektive würdigt das Museum das Gesamtschaffen der Künstlerin", erklärte MuseumsKurator Marco J. Bodenstein. Die Ausstellung wird ab 1. Mai 2011 im Schloss Nörvenich gezeigt. Der Festakt in Anwesenheit der Malerin ist am Sonntag, den 15. Mai um 14.00 Uhr

Gezeigt werden Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Bronzen. Hinzu kommen Publikationen sowie Buch-Illustrationen. Ein Teil der Exponate stehen zum Verkauf. Zwei Farbkatalog informieren über das malerische Oeuvre und können ab sofort bestellt werden: schloss-noervenich@gmx.de Fax 0228 - 697933.

Die Ausstellung ist  ab 1. Mai 2011 im Schloss Nörvenich (Kreis Düren) geöffnet. Sonderführungen für Besuchergruppen, Schulen und Volkshochschulen sind möglich. (Tel. 0228-651208)

Biografie und Werk

Birgit Sewekow wurde 1946 geboren. Nach humanistischer Schulausbildung und Abitur folgte das Studium der Physik samt Doktorarbeit. 1974 begann sie ihre berufliche Laufbahn bei der Bayer AG in Leverkusen.

1997 Beginn der künstlerischen Ausbildung bei ELOBA, Köln; seit 2001 bei Georg Gartz, Köln, Dr. Jörg Mangoldt, Bad Griesbach, Petra Bammes und seit 2004 bei Prof. Markus Lüpertz, Düsseldorf/Bad Reichenhall.

Seit 1997 ca. 100 Einzel- /Gruppenausstellungen (In- und Ausland). Arbeiten befinden sich in privaten Sammlungen, der des Museums of European Art N.Y. und im Museum Schloss Nörvenich.

2005 Eintrag in Kürschners Handbuch der Bildenden Künstler. 2006 Aufnahme in den int. Alexander-Orden pour le Merite für Kunst und Wissenschaft.

Kunstreisen auf vier Kontinenten

Von Jugend an unternahm Birgit Seelöwe Studienreisen in Ländern Europas sowie nach Amerika, Asien, Afrika. Charakteristisch für Sewekows Malstil ist die völlig freie Wahl der Farben unabhängig vom Augenschein. Der Struktur des Bildaufbaus entsprechen Farbklänge. Der malerische Duktus zeigt inneres Feuer und Lebensengagement. Verschiedene Materialien, u.a. Öl-/ Aquarellfarben und Tuschen sowie Techniken werden für Gemälde und Grafiken genutzt.

Ihre Themen sind Landschaften, Gebäude, Akte, Tiere, Porträts, Stillleben und allegorische Darstellungen. In vertiefter Auseinandersetzung mit der Weltliteratur, historischen Gestalten sowie Stätten hat sie Zyklen geschaffen, z. B. zu: Gilgamesch, Christus, Alexander der Große, Dante, Faust, Luther, Don Quichote sowie zu Kulturlandschaften.

Im bildhauerischen Schaffen bilden Torsi und Köpfe den Schwerpunkt. Der Stil ist expressionistisch. Die Oberfläche der Skulpturen ist bewegt, als Ausdruck innerer Bewegtheit dargestellter Personen.


Shimon Peres dankt Bildhauer Kurt Arentz - Lob für die Porträtbüste des israelischen Präsidenten



Großbildansicht Die Büste war vor ihrer Reise nach Jerusalem in der Sommer-Ausstellung 2010 des Kunst Museums Schloss Nörvenich zu sehen. Der israelische Staatspräsident und Friedensnobelpreisträger hat jetzt dem europäischen Bildhauer ausdrücklich für die Gestaltung seines Bildnisses gedankt. Es sei eine große Ehre, im Porträtzyklus "Bedeutende Zeitgenossen" von Kurt Arentz vertreten zu sein, erklärte Shimon Peres. © Foto: Marco/Bodenstein

Nörvenich /Jerusalem (bpb) Israels Präsident Shimon Peres hat dem deutschen Bildhauer Kurt Arentz ausdrücklich für die Bronze-Büste gedankt, die Arentz von dem Staatsmann gestaltet hat. "Ich möchte Ihnen meine aufrichtige Wertschätzung aussprechen", heißt es in dem persönlichen Schreiben des Staatspräsidenten aus Jerusalem. Er fühle sich nun privilegiert, mit dieser "eindrucksvollen Bronze-Büste" in dem Porträtzyklus mit Bildnissen anderer weltbekannter Persönlichkeiten vertreten zu sein, die Arentz modelliert hat.

Kurt Arentz ist Künstler-Sprecher der Europäischen Kultur Stiftung (Bonn-Berlin) und des Museums Europäische Kunst Schloss Nörvenich (Kreis Düren). Die "Shimon Peres"-Büste ist das zweite "Arentz-Porträt" von historischer Bedeutung, das in Israel offiziell aufgestellt ist. Darüber hinaus erinnert in Jerusalem  die von Arentz geschaffene eindrucksvolle überlebensgroße Büste des deutschen Verlegers Axel Springer. Er hatte sich zeitlebens beharrlich für die Aussöhnung zwischen Deutschland und dem jüdischen Volk eingesetzt.  

Der Porträtist von Staatsmännern und Wirtschaftsgrößen

Kurt Arentz hat als "europäischer Bildhauer" eine stattliche Anzahl Porträts von internationalen Staatsmännern sowie Bundesministern geschaffen.  Dazu gehören auch die Kanzler-Porträts Konrad Adenauer, Willy Brandt, Helmut Kohl. Hinzu kommen auch Büsten der US-Präsidenten Ronald Reagan, Georg Bush sen. und Bill Clinton, die sich heute in öffentlichen Sammlungen befinden.

Im  Bundespräsidialamt Berlin steht  das offizielle Porträt "Roman  Herzog". In der "Ahnengalerie" im Berliner Abgeordnetenhaus befinden sich mehrere Porträts einst bedeutender demokratischer Politiker. Hinzu kommen Bronze-Büsten  von Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft

Dank des Botschafters an Initiatoren

Die Auftragsarbeit an den Bildhauer kam durch eine Initiativgruppe des früheren SPD-Ratsherrn Hans-Joachim Gloeckner zustande. Der NRW-Politiker engagiert sich seit Jahrzehnten für die Städtepartnerschaft Leverkusen Nazareth-Illit. Gloeckner wertete die Übergabe des Büste des Friedensnobelpreisträgers Shimon Peres in  der Israel-Botschaft in Berlin als einen weiteren Akt des Zusammenwirkens mit Israel im Geist der von Konrad Adenauer und Ben Gurion eingeleiteten  "völkerverständigenden Begegnungen".

Der israelische Botschafter Yoram Ben-Zeev hatte bei einem Empfang für den Bildhauer und  Hans-Joachim Gloeckner  in Berlin den Initiatoren des Projekts herzlich gedankt. Es sei ein Beispiel dafür, dass gute deutsch-israelische Beziehungen auch in der Bevölkerung mitgetragen würden.


Israel-Botschafter erhielt Shimon Peres-Büste für Israel



Großbildansicht Porträt "Shimon Peres" von Kurt Arentz. Die Bronze-Büste des europäischen Bildhauers ist für die 1957 gegründete Stadt Nazareth-Illit in der Nähe des historischen Nazareth bestimmt. Das Bild zeigt den Israelischen Botschafter Yoram Ben-Zeev (rechts), den Bildhauer Kurt Arentz und den Initiator Hans-Joachim Gloeckner (links) Foto: ev-press

Nörvenich/Düren/Berlin/ (bpb) Israels Botschafter Yoram Ben-Zeev  hat am 27. Juli 2010 in Berlin die Bronzebüste "Shimon Peres" entgegengenommen, die der Bildhauer Kurt Arentz (Leverkusen) vom israelischen Präsidenten geschaffen hat. Initiator Hans-Joachim Gloeckner übergab das Bildnis des Friedensnobelpreisträgers in Anwesenheit des Künstlers und einer Diplomaten -Delegation mit Glückwünschen für den Präsidenten. Dabei wünschte er Israel eine "glückliche Zukunft in Frieden".

Die Initiative zur Ehrung des Staatsmannes ging von dem früheren SPD-Ratsherrn Hans-Joachim Gloeckner (Leverkusen) aus. Er engagiert sich seit Jahrzehnten für die deutsch-israelische Freundschaft sowie für die Städtepartnerschaft Leverkusen Nazareth-Illit. Gloeckner wertete die Übergabe des Bronze-Porträts als einen weiteren Akt des Zusammenwirkens mit Israel im Geist der von Konrad Adenauer und Ben Gurion eingeleiteten  "völkerverständigenden Begegnungen".

Die deutsche Hauptstadt, in der am Jahresanfang Israels Staatspräsident Shimon Peres mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Bundespräsidenten zusammengetroffen war, sei der richtige Ort für die Übergabe der Büste, betonte Gloeckner. "Wir wollen damit auch ein weiteres Signal für gute bilaterale Beziehungen mit Israel setzen."

Die Peres-Büste ist für die 1957 gegründete Stadt Nazareth-Illit in der Nähe des historischen Nazareth bestimmt. Die moderne Stadt mit inzwischen rund 50.000 Einwohnern haben jüdische Einwanderer aus aller Welt geprägt, die dort ihre neue Heimat fanden.

Jetzt zwei Arentz-Porträts von historischer Bedeutung in Israel

Kurt Arentz ist Künstler-Sprecher der Europäischen Kultur Stiftung Deutschland (Schloss Nörvenich, Kreis Düren). Er hat  eine stattliche Anzahl Porträts von Staatsmännern und Bundesministern geschaffen. Dazu gehören auch Büsten der US-Präsidenten Ronald Reagan, Georg Bush sen. und Bill Clinton, die sich heute in öffentlichen Sammlungen befinden. Im  Bundespräsidialamt Berlin steht  das offizielle Porträt "Roman  Herzog". In der "Ahnengalerie" im Berliner Abgeordnetenhaus befinden sich mehrere Porträts bedeutender Politiker der Nachkriegszeit.

Darüber hinaus erinnert im "Axel-Springer-Haus" Berlin die von Arentz geschaffene eindrucksvolle überlebensgroße Büste des Verlegers an den inzwischen legendären Verlagsgründer. Er hatte sich zeitlebens als Verfechter demokratischer Ordnung und der Freiheit erwiesen. Darüber hinaus hatte er sich beharrlich für die Aussöhnung zwischen Deutschland und dem jüdischen Volk eingesetzt.

Seine geschichtsbewußte Witwe Friede Springer veranlasste, dass ein Exemplar dieser Springer-Büste in Jerusalem aufgestellt wurde. Dort hatte Axel Springer als erster Deutscher den Ehrentitel "Bewahrer Jerusalems". erhalten.

Die "Shimon Peres"-Büste ist somit das zweite "Arentz-Porträt" von öffentlichem Interesse in Israel. Weitere Werke von Arentz befinden sich in israelischen Privatsammlungen.  


Der Dalai Lama wurde 75 Jahre



Großbildansicht "Der Dalai Lama". Bronze-Büste von Peter Hohberger. Am Geburtstag war dieses überlebensgroße Porträt mit einem "Hada" geschmückt. Es ist ein weißer Begrüßungsschal, den der Dalai Lama überreicht. Er symbolisiert das "reine Herz des Gebers", Gunst und Mitgefühl. Schloss-Besucher sowie an der Weisheit im Buddhismus interessierte Erwachsene und Jugendliche legten Blumen vor dem Dalai-Lama-Porträt als Geburtstagsgruß nieder Foto: bpb-press


Gedenken an der Bronze-Büste im Schloss Nörvenich - Treue Anhänger in allen Bundesländern

Berlin/Düren/Nörvenich  (bpb) Der Dalai Lama beging im Juli 2010 seinen 75. Geburtstag. Im Rahmen der weltweiten Ehrungen für das im indischen Exil lebende geistliche Oberhaupt der Tibeter fand im Museum Europäische Kunst auf Schloss Nörvenich (Kreis Düren, NRW) ein Zeremoniell vor dem Bronze-Bildnis des buddhistischen Religionsführers statt. Gedacht wurde u.a. des unermüdlichen Wirkens des Dalai Lama für Freiheit und Unabhängigkeit des vom kommunistischen China seit Jahrzehnten militärisch "besetzten" Tibet.

Besucher des historischen Schlosses Nörvenich und des Museums nahmen an der Ehrung teil. An der Weisheit im Buddhismus interessierte Erwachsene und Jugendliche legten Blumen vor dem Dalai-Lama-Porträt als Geburtstagsgruß nieder. Übrigens: Die Exiltibeter erhalten im  Kreis Düren und in Nordrhein-Westfahlen viele Beweise der Solidarität. Buddhistisches Gedankengut steht  nicht im Gegensatz zu christlichen Lehren.

Die Überlebensgroße Bronze-Büste hat der deutsche Bildhauer Peter Hohberger geschaffen. Das Werk gehört zu der Museums-Sammlung "Schatz des Dalai Lama", die unter anderem Religiöse Figuren des Buddhismus und des Hinduismus umfasst. Eine besondere "Reliquie" ist ein Original-Handabdruck des Dalai Lama. Dieses einmalige  Artefakt ist auch als Lithographie für die mit dem Buddhismus verbundenen Menschen als "Museums-Edition" in einer streng limitierten Auflage erschienen.

"Bronze-Büste "Dalai Lama" war am Geburtstag mit einem "Hada" geschmückt. Es ist ein weißer Begrüßungsschal, den der Dalai Lama überreicht. Er symbolisiert das "reine Herz des Gebers", Gunst und Mitgefühl.

Vom Gott-König zum Pilger-Mönch

Der Dalai Lama (geb. am 6. Juli 1935) ist 1959 durch Flucht aus Tibet den chinesischen Machthabern entkommen. Um den damals 24jährigen "Gott-König" hatte sich im Gastland Indien eine Exil-Regierung gebildet. Sie wird jedoch bis heute von der Staatengemeinschaft nicht offiziell anerkannt. Man wolle es sich nicht mit der "Weltwirtschaftsmacht China" verderben, lautet ein Argument.

"Größte Bewunderung und Achtung" genießt der Einsatz des Dalai Lama für Gerechtigkeit und Frieden in der Bevölkerung zahlreicher demokratischer Länder. Die höchste Auszeichnung hat er mit dem Friedens-Nobelpreis erhalten. Seit über 50 Jahre lebt der Dalai Lama jedoch im Ausland. Schon frühzeitig hatte er seine "Pilgerreisen in den Westen" begonnen und dabei vor allem mit Päpsten in Rom sowie der katholischen Kirche allgemein den Dialog geführt.

US-Präsident Obama lud in das Weiße Haus

Über Jahrzehnte hinweg hatten es Politiker in Westeuropa und Amerika aus Furcht vor politischen MaßnahmenChinas abgelehnt, den Religionsführer zu empfangen. Inzwischen sind Begegnungen mit dem Dalai Lama fast Normalität. Der offensichtlich nur in China umstrittene Mann mit Erfahrungen mit westlicher sowie christlich-abendländischer Kultur ist ein populäres "Markenzeichen" geworden.

US-Präsident Barack Obama hatte nach längerem zögern den Dalai Lama erst im Februar 2010 im Weißen Haus in Washington empfangen  Nach eigenen Worten des Dalai Lama habe er mit dem US-Präsidenten über die "Förderung von Frieden, menschlichen Werten und religiöser Harmonie" gesprochen

SPD und Grüne brachen in Deutschland das Eis

In der Bundesrepublik hatte sich die Politik seit dem SPD-Bundespräsidenten Gustav Heinemann der Tibet-Frage mehr und mehr geöffnet. Heinemann hatte seinerzeit seine Tochter, die Theologin Prof. Dr. Uta Ranke-Heinemann, zur Übermittlung von Grüßen an den Religionsführer bei einem seiner ersten Besuche in Deutschland beauftragt. Dies war ein wichtiger Schritt für die Tibeter zu der heute vor allem in der Bundesrepublik treuen Bürgerbewegung der Unterstützer für die Ziele des Friedensnobelpreisträgers.

Pionierarbeit für Tibet leisteten bereits vor vielen Jahren die Grünen mit Petra Kelly, auch mit demonstrativen Aktionen in Peking. Führende SPD-Politiker engagierten sich ebenfalls nach dem Motto: "Menschenrechte sind Menschenrechte. Sie müssen für alle und überall gelten." Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gehört ebenfalls zu den führenden Politikern, die bisher Mut zu Begegnungen mit dem Friedensnobelpreisträger Dalai Lama zeigten. Sie hatte ihn im Bundeskanzleramt Berlin empfangen.


Der 110. Geburtstag von Arno Breker - Rosen und drei Flaggen im Wind zum Gedenken an den *Meister*



Großbildansicht "Porträt Arno Breker" auf Schloss Nörvenich. Die monumentale Büste in der Freilichtausstellung des Kunst Museums ist aus Anlass des 110. Geburtstages geschmückt mit einem Efeu-Kranz und roten Rosen. Umgeben wird die Bronze (von M. Donst) mit den Fahnen Frankreich, Europa und Deutschland. Sie weisen auf die deutsch-französische Verbundenheit Brekers in einem freien Europa hin.

Nörvenich/Köln /Berlin (bpb) Der 110. Geburtstag des Bildhauers Arno Breker wurde am 19. Juli 2010 begangen. Das zentrale würdige Gedenken fand aus diesem Anlass in Brekers Museum Schloss Nörvenich statt, das in Zusammenarbeit mit dem Künstler von der Stifterfamilie Bodenstein ab 1980 verwirklicht wurde.

Zu den Medienberichten gehörten auch mehrere Sendungen des WDR Köln. Traditionell wurde in deutschen Medien auch kontrovers über den Jahrhundert-Künstler Arno Breker diskutiert, der wegen seines künstlerischen Engagements im "Dritten Reich" seit 1945 vom offiziellen Kunstbetrieb in der Bundesrepublik kritisiert wird. Diese Situation hat sich nach dem Tod Brekers am 13. Februar 1991 kaum geändert.

Ehren-Proklamation und Interesse der Jugend

Im Gegensatz zur Künstler-Schelte steht das gute Interesse auch der jüngeren Generation an Publikationen von und über Arno Breker. "Wer kritisieren will, der muss erst einmal informiert sein", ist die Logik der Jugend.  Eine aktuelle Liste  der lieferbaren Bücher, Kataloge und Filme kann kostenlos angefordert werden unter E-Mail: marco-vg@gmx.de

20 Jahre vor dem denkwürdigen Jubiläum 2010  hatte man auf Schloss Nörvenich (Kreis Düren, NRW) bei Köln den 90 Geburtstag in Anwesenheit des  Jubilars gefeiert. Dabei waren der französische Schriftsteller Roger Peyrefitte, die Theologin Prof. Dr. Uta Ranke Heinemann, der Künstlerfreund Ernst Fuchs und zahlreiche Künstler, darunter der französische Maler Pierre Peyrolle. Ein gutes halbes Jahr Später, als der spanische  Thronfolger Prinz Felipe im Museum zu Gast weilte, war Arno Breker bereits verstorben.

Zum Breker-Jubiläum 1990 wurden über 1.400 geladene Gäste aus aller Welt (einschließlich aus Japan, der Sowjetunion und den USA) gezählt. Der 110 Geburtstag im Jahr 2010 fand Dank der Initiative der "Arno Breker Society International" ähnliche Beachtung unter Kunstfreunden.  Sie konnten sich mit einer Proklamation solidarisieren.  Ein "Ehren-Komitee zum Geburtstagsjubiläum" würdigt darin Leben und Werk des "Meisters".

Zum Jubiläum 2010 fand auf Schloss Nörvenich ein Konzert zu Ehren des "Meisters" statt. Die monumentale Porträtbüste "Arno Breker" in der Freilichtausstellung war mit Blumengeschmückt und umgeben von den Flaggen: Frankreich, Europa und Deutschland.

Im Museum Europäische Kunst Schloss Nörvenich wird die Ausstellung "Die Künstler des Goldenen Dreiecks" gezeigt, die an die Freundschaft zwischen Salvador Dalí, Arno Breker und Ernst Fuchs erinnert.

 Die Geburtstags-Proklamation "Arno Breker - Unsterblich" (Arno Breker, the Immortal One) kann bestellt werden beim US-Museum of European Art, N.Y. E-Mail: zavrel@meaus.com.


WDR berichtet zum 110. Geburtstag des Bildhauers Arno Breker



Großbildansicht Porträt Arno Breker. Für das von dem Bildhauer Alexander Kossuth (Italien) geschaffene Bildnis hatte Breker persönlich Modell gesessen. So entstand nach Meinung von Zeitzeugen "das beste Porträt von Arno Breker" im Stil der Klassischen Tradition. Das Bild zeigt ein Exemplar des lebensgroßen Porträts Ara-Marmor. Copyright Photo: Ronald Hirlé/Marco-VG

Köln/Nörvenich (bpb) Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) Köln wird mit einer Sendung zum 110. Geburtstag des Bildhauers Arno Breker  am 19. Juli 2010 den bedeutenden Bildhauer des 20. Jahrhunderts würdigen, dessen Arbeiten in Wechselausstellungen im Museum Schloss Nörvenich zu sehen sind. Zugleich vermerkte der Sender auch kritisch: "Wenn Adolf Hitler Hofarchitekten, Hofjuristen und Hofschauspieler hatte, dann war Breker sein Hofbildhauer. Dabei galt er in den 1920er Jahren als Liebhaber einer Bohème, die von Hitler gehasst wurde. In Paris traf er den Dichter Jean Cocteau und den Filmkünstler Jean Renoir"

Breker hatte in den 1930er und 1940er Jahren mehrere Ateliers in Berlin und im Einzugsgebiet der Reichshauptstadt. Er widmete sich mit einem großen Mitarbeiterstab fast ausschließlich Staatsaufträgen mit der Aufgabe, den Skulpturenschmuck zu den von Architekt Albert Speer entworfenen Gebäuden zur Neugestaltung Berlins zu schaffen.

Der Westdeutsche Rundfunk Köln (WDR) ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts für das bevölkerungsreichste Bundesland  Nordrhein-Westfalen. Zudem ist er Mitglied der ARD und deren größte Sendeanstalt sowie einer der größten Sender Europas.

Autor der Sendung ist der Journalist und Publizist Jürgen Werth. Er  ging kritisch der Frage über die künstlerische Vergangenheit Brekers nach. Breker wird seit 1945 in der Bundesrepublik von der offiziell hofierten Kunstszene und einzelnen Medien als "umstrittener deutscher Künstler" bezeichnet. Zugleich gestaltete Breker unter anderen Büsten von Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Ernst Jünger, Salvador Dalí und Aristide Maillol. Die Redaktion der WDR-Sendung hatte Hildegard Schulte. Die Sendung rangiert in der Rubrik Geschichte, Kultur/Religion und wurde für Jugendliche ab 15 Jahren empfohlen.

Hinweis auf das Breker-Museum

In einem Begleittext zur Sendung wird auf die interessante Kunstsammlung  "Museum Arno Breker" im Schloss Nörvenich bei Köln (Kreis Düren, NRW) hingewiesen.  Die Familie Bodenstein hatte unter Mitwirkung Brekers zu Ehren des "Jahrhundert-Künstlers" das Museum eingerichtet. Vor allem das Spätwerk Brekers wird im Zusammenhang mit Exponaten seiner Künstlerfreunde Dalí und Ernst Fuchs gezeigt.

Ergänzt wird die Präsentation mit Arbeiten anderer Zeitgenossen Brekers wie Picasso, Braque,  Chagall und Alexander Calder, sowie mit Arbeiten der "entarteten Kunst (Ernst Barlach). Hinzu kommen im regelmäßigen Wechsel Werke von Kunstschaffenden des 21.Jahrhunderts wie Kurt Arentz, Birgit Sewekow, Dieter Krebs, Siegfried Lunau. Bruno Bruni, Paul Wunderlich und Christian Peschke.

Im Museum Schloss Nörvenich steht neben Ausstellungskatalogen der Künstler auch der aktuelle Kunstband "Arno Breker" von Ronald Hirlé  der französischen Hirlé Editions, (Strasbourg) zur Verfügung (Tel: 02426-4632).

Der WDR kündigt in seinen Programm-Tipps die Ausstrahlung der Breker-Sendung für den 19.Juli (Datum des Geburtstages) ab 9.05 Uhr an. Weitere Sendetermine: 19. Juli, ab 17.45 Uhr, WDR 3.


Zwei alte Damen mit der gleichen Devise: Jung bleiben im Alter ! - Eine ungewöhnliche Pressekonferenz auf Schloss Nörvenich



Großbildansicht Eine gut gelaunte Damenrunde an der Kaffeetafel auf Schloss Nörvenich: Birgit Greif (Mitte) mit ihren Interviewpartnerinnen: Bildhauerin Elfriede Luise Vogel (links) und Monika Seger von der Interessengemeinschaft der Seniorenarbeit Kreis Düren-Jülich, in der sie ehrenamtlich wirkt. Zum Abschluss wurde gemeinsam die Kunstausstellung im Museum mit Werken der Künstlerin Vogel besichtigt. Übrigens: das gesamte Alter der drei Damen zählt über 200 Lebensjahre. Langeweile kennen sie nicht, da sie jeden Tag viel zu tun haben.

Nörvenich/Düren (bpb) Ein ungewöhnlicher Termin: Pressekonferenz mit zwei alten Damen am 28. Juni 2010 im Schloss Nörvenich. Die zwei Frauen - jeweils über 80 Jahre "jung" - haben viel zu sagen gehabt zum Thema "Jung bleiben im Alter". Interviewt wurden sie von für das Magazin SENIO, das in der Städte-Region Aachen nicht nur von Senioren sehr begehrt ist. Bald gibt es die monatliche Publikation auch mit Standort Düren ebenfalls kostenlos.

"Wir wollen vor allem den Männern und Frauen ab dem Rentenalter aufzeigen, welche gute Möglichkeiten es im Ruhestand gibt, sich zu engagieren", sagt die Journalistin Birgit Greif. Die "Senioren-Expertin" hat zwei ausgezeichnete Beispiele herausgesucht, bei denen Frauen im so genannten biblischen Alter noch Vorbild für andere sind.

So ist Birgit Greif der Frage nachgegangen, wie es die Bildhauerin Elfriede Luise Vogel im hohen Alter immer noch schafft, einen Haushalt zu versorgen und seit Jahrzehnten auch als Lyrikerin kreativ tätig zu sein. Ein Querschnitt ihres künstlerischen Werkes wird bis zum 30. September im Museum Europäische Kunst Schloss Nörvenich präsentiert. (Die Ausstellung ist geöffnet an Wochenenden sowie Feiertagen von 12.00 bis 19.00 Uhr. Auch Gruppenbesuche während der Woche nach Vereinbarung sind möglich. Tel. 02426-4632, E-Mail Marco-VG@gmx.de.

"Langeweile gibt es nicht", sagt Monika Seger, die zweite Interviewpartnerin. Damit hält sie es wie einst Deutschlands "First Lady" Wilhelmine Lübke. Im Alter von über 90 Jahren war sie mehrmals in der Woche in einer Kinderabteilung der Universitätsklinik, um sich als "Schwester Helmine" ehrenamtlich nützlich zu machen. Frau Seger ist schon sehr lange sozialpolitisch engagiert. Sow wirkt sie im "Arbeitskreis Nachbarschaft Winden", im Regionalen Arbeitskreis "offene Altenarbeit" in Düren sowie in der "Interessengemeinschaft der Seniorenarbeit - Kreis Düren Jülich"  mit.

Was bei den interessanten Interviews im Schloss herauskam, notierte Birgit Greif für das "Magazin Senio". Die Pressefotografin Nina Krüsmann (Aachen) setzte die Damen "ins richtige Bild". Und zum Abschluss servierte der Schlossherr für die "wundervollen alten Damen" und deren Begleitung Kaffee und Kuchen im Prinzensaal von Schloss Nörvenich.


Bildband über Kunstwerke im Museum Schloss Nörvenich - Meisterliche Fotos von Ronald Hirle



Großbildansicht Ein Meisterwerk der Porträtkunst: "Der Verwundete" Die Abbildung findet sich auf der Titelseite des Buche der Editions Hirlé (Frankreich) über das Museum Europäische Kunst in Schloss Nörvenich. Das kunstgeschichtliche Dokument führt auch Ausstellungen zeitgenössischer Bildhauer, Maler und Malerinnen auf: Dazu gehören Kurt Arentz, Birgit Sewekow, Detlef Krebs, Renate Stendar-Feuerbaum, Siegfried Lunau, Karoline Donst, Pierre Peyrolle und andere.

Düren/Nörvenich (bpb)  Schloss Nörvenich und sein Museum Europäische Kunst ist das Thema eines Bildbandes des renomierten Verlags Hirlé in Frankreich. Er hat die Publikation als kunstgeschichtlichen Katalog  zur Ausstellung von Werken aus der Sammlung "Museum Arno Breker" veröffentlicht. Diese Kollektion ergänzt die Sammlung von Künstlern der Klassischen Moderne wie Marc Chagall, Pablo Picasso, George Braque, Jean Miro, Ernst Fuchs  und Jean Cocteau.

"Die Publikation ist eine  wertvolle Dokumentation und zugleich auch eine gute Werbung für die schöne Großgemeinde Nörvenich", sagte Museums-Kurator Thomas Blumann. Es ist nicht nur Kunst, sondern auch das historische Gebäude aus neuer fotografischer Sicht abgebildet.

Die ungewöhnllichen Fotos in Schwarz-Weiss und Farbe haben französische Fotografen von den Exponaten gemacht, die im Museum in Wechselsausstellungen zugänglich sind sowie im öffentlichen Raum stehen. Hinzu kommen Fotos von Exponaten der Bildhauerin Birgit Sewekow, Salvador Dalí, Christian Peschke, Jean Cocteau und anderen, die ebenfalls zur Museums-Sammlung gehören.

Die Editions Hirlé (Strasbourg) leistet mit diesem Katalog einen wertvollen Beitrag zur wissenschaftlichen Aufarbeitung des künstlerischen Werkes. Zugleich setzt der Hirlé-Verlag die Tradition des einst führenden Verlags Flammarion (Paris) fort, der über Jahrzehnte hinweg für seine anspruchsvollen Bücher bekannt war.

In seinem Vorwort "Die Schönheit und das Göttliche in der Kunst" würdigte der Kunsthistoriker B. John Zavrel (New York) zugleich alle Kunstschaffende, die sich in ihrem realistischen Gestalten an der Schöpfung orientieren. Treffend zitiert Consul Zavrel Papst Johannes Paul II.und seine 1999 in Rom proklamierte "Botschaft an die Künstler der Welt".

Eine Meisterleistungin Fotografie und Design

Besonders hervorzuheben sind die ausgezeichneten Fotos in diesem zweisprachigen  deutsch-französischen Ausstellungskatalog. Ronald Hirlé (Straßburg)  hat alle Fotos der öffentlich ausgestellten Werke persönlich gemacht. Dabei hat er sich einer "Leica Digilux" bedient. Hinzu kam eine Auswahl der inzwischen historischen Fotografien von Charlotte Rohrbach (einer Zeitgenossin von Leni Riefenstahl), die im Museum Europäische Kunst (Schloss Nörvenich, Bundesrepublik Deutschland) ausgestellt sind.

Die redaktionelle Betreuung besorgte die internationale Buchgestalterin und Publizistin Sandrine Woelffel (Paris). Sie gestaltete die Publikation in einem modernen, ausgewogenen französischen Stil. Sandrine Woelffel führte auch die Schluss-Redaktion der Übersetzungen. So lieferte sie nach Ansicht von Kunsthistorikern auch optisch "ein publizistisches Gesamtkunstwerk".

Buchbeschreibung:

Titel: Arno Breker - Sculpteur, Dessinateur, Architect. Editions Hirlé, Strasbourg/France. Format: 31x23 cm, Seiten:144, fester Einband.Text: Deutsch und französisch. Zahlreiche Fotodokumente in Farbe und schwarz-weiss.. Preis: Euro 35. Weitere Einzelheiten beim Kunst Museum e.V. Schloss Nörvenich, Telefon 02426 - 4632.


Museums-Ausstellung Hommage an Elfriede Vogel - Bildhauerin zu Pfingsten auf Schloss Nörvenich geehrt



Großbildansicht Die Bildhauerin Elfriede Luise Vogel (rechts) mit dem ABG-Präsidenten Sigurd K. Kuepper bei der Eröffnung der Ausstellung mit Werken der zeitgenössischen Künstlerin im Museum Europäische Kunst Schloss Nörvenich. In der Mitte ist die symbolstarke Plastik "Die Brot-Bäckerin" zu sehen. Eine Erinnerung an die Zeit, als Bäuerinnen, Mütter hunderttausende von Bäckern in Deutschland schmackhaftes Brot nach individuellen Rezepten selbst herstellten.

Düren/Nörvenich/Hürth (bpb) Das Museum Europäische Kunst Schloss Nörvenich hat am Pfingstsonntag die Ausstellung "Hommage an Elfriede Vogel" eröffnet. Die Präsentation von Werken der Bildhauerin hat viele Kunstfreunde von weither in die Großgemeinde Nörvenich gebracht, darunter auch aus dem nördlichsten Bundesland Schleswig-Holstein. Die Ausstellung steht unter dem Patronat der Arno Breker Gesellschaft und ist bis Ende September 2010 zu sehen.

ABG-Präsident Sigurd K. Kuepper begrüßte die Künstlerin, Kunstfreunde und Kunstsammler im Hauptgebäude des Schlosses. "Mit dieser Ausstellung 2010 im Museum Europäische Kunst Schloss Nörvenich würdigt die Arno Breker Gesellschaft (ABG) eine deutsche Künstlerin, die der klassischen Tradition in der christlich-abendländischen Kultur zeitlebens verbunden geblieben ist", sagte Kuepper.

Die 88jährige Bildhauerin und Lyrikerin sei "zu einem ermutigenden Vorbild für alle gegenständlich schaffenden Künstlerinnen und Künstlern in der Bundesrepublik geworden". Kunstexperte Uwe Möller (Stuttgart) würdigte Leben und Werk von Elfriede Luise Vogel. "Die, Mutter von fünf Kindern und schon von Jugend auf der Dichtung zugeneigt, ging den umgekehrten Weg Gerhart Hauptmanns, der als Bildhauer seinen Schaffensweg begann", sagte Möller. "Man wird in Frau Vogels Arbeiten nicht - wie auf den Fellbacher "Triennalen Kleinplastik" - mit überlebensgroßen Konstrukten (Gardemaß 176 cm), noch mit multiples, ready mades (zu deutsch: handelsüblichen Kleinteilen) als kleinplastischen Kunstergüssen konfrontiert werden. Stattdessen werden Sie Plastiken finden, ansprechend in Gestaltung und Ausdruck, die mal spontan erfreuen, mal zur nachdenklichen Zwiesprache einladen. Nie aber eines überkandidelten interpretierenden Vokabulars bedürfen, "

Tatsächlich war das Thema von Elfriede Vogel vom Anfang an: der Mensch in der Familie. Aufgewachsen in schicksalsschwerer Zeit hat sie in ihren Skulpturen stets die positiven Aspekte des Lebens im Allgemeinen und der Familie mit Kindern im Besonderen dargestellt. Damit grenzt sich ihr Schaffen von dem der Bildhauerin Käthe Kollwitz ab, die für ihre sozialkritischen Themen sowie die Darstellung von Leid und Elend bekannt ist. Ein festlicher Tag mit Kunst und Musik Die Vernissage auf Schloss Nörvenich wurde ein festlicher Tag mit Kunst und Musik. Museums-Kurator Thomas Blumann (Bonn) moderierte sachkundigen die Ausstellungseröffnung. Der Gitarrenkünstler Lajos Tar (Musica Humana) bereicherte den festlichen Rahmen mit meisterlichem Musikspiel.

Bei der "Hommage für Elfriede Vogel" nahmen illustre Gäste teil. Gekommen war unter anderen der Bildhauer Kurt Arentz (Leverkusen), selbst ein Meister der zeitgenössischen Porträtkunst. Unter den Ehrengästen waren ferner der Präsident der Europäischen Kultur Stiftung (Berlin), John G. Bodenstein, und der Präsident des Nörvenicher Schloss-Konzerte e.V., Klaus Mühlbauer. Die weiteste Anreise zur Ausstellungseröffnung hatte die für ihre Holsteiner Pferdezucht bekannte Silke Clausen mit Freunden. Die Kunstliebhaberin, die sonst mit Ehemann Georg und den Kindern auf dem Gestüt "Rabenhof" und dem Gestüt "Hof Nienjahn" (Martje Clausen) Spring- und Dressurpferde züchtet, kam aus Schleswig-Holstein. Sie sagte: "Die weite Reise nach Nörvenich hat sich gelehnt. Wir waren angenehm überrascht vom Museum und sind begeistert von der Kunst der Bildhauerin Elfriede Vogel.".

Die Ausstellung mit Werken der Bildhauerin Elfriede Vogel ist im Kunst Museum Schloss Nörvenich bis Ende September zu sehen. Sie umfasst etwa 60 Arbeiten in Terrakotta und Bronze. Hinzu kommen Projektentwürfe und Foto-Dokumente. Ein Teil der Arbeiten ist verkäuflich. Zur Ausstellung erschienen handgebundene Hefte mit Gedichten von Elfriede Vogel.

Die Öffnungszeiten sind: An Wochenenden und Feiertagen von 13.00 bis 19.00 Uhr. Besuchergruppen, Schulen und VSH-Gruppen werden auch während der Woche nach Terminabsprache geführt. Anmeldung an Kunst-Museum Fax 02426-1311, Telefon 02426-4632 oder E-Mail: Marco-vg@gmx.de

Hochzeits-Saison mit Gaby und Ralf im Rolls Royce eröffnet - Standesamt meldet guten Start bei Trauungen



Großbildansicht "Ganz in Weiß" zum Standesamt ist immer mehr im Kommen. Bei den Trauungen im Schloss Nörvenich durch Standesbeamte der Gemeinde sind oft wundervolle Brautkleider zu sehen, wie auf dem Foto zu erkennen. Die Blumengebinde sind oft kleine Kunstwerke, die auf den Typ der Braut und das Kleid stilvoll abgestimmt sind.

Nörvenich (bpb) Mit der glanzvollen Hochzeit von Gaby und Ralf eröffnete Schloss Nörvenich seine Hochzeits-Saison im Mai 2010. Das anspruchsvolle Brautpaar aus Köln bewies bei der Ausrichtung dieses wichtigen Ereignisses einen ausgezeichneten Geschmack. Die Frischvermählten hielten es unter anderem mit der "Queen" und fuhren dementsprechend stilvoll im Rolls Royce in den historischen Schlosshof vor den Rittersaal.

Die Festgesellschaft mit über 100 Gästen tafelte im Rittersaal an traumhaft schön gedeckten Tischen. Für die "königlichen Köstlichkeiten" sorgte Hans Josef Zingsheim (Erftstadt-Kierdorf) und seine Meisterköche vom Erftland-Partyservice. Die Hochzeitsgestalter sind sehr versiert, haben beste Ortskenntnisse und fungieren als eine Art Hoflieferanten auf Schloss Nörvenich.

Ein optischer Höhepunkt war gegen Mitternacht ein sprühendes Feuerwerk über dem Schloss, das die Umgebung in bengalisches Licht tauchte. Nach Augenzeugen war es "das größte und schönste Feuerwerk in Nörvenich, das es je gab". Das Höhen-Feuerwerk wurde von Experten gezündet, die eigens aus Berlin angereist waren. Dort haben es die Pyrotechniker mit Ausbildung im Spezialeffektebereich bereits für die Bundesregierungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem Amtsvorgänger Gerhard Schröder (SPD) bei offiziellen Staatsbesuchen und Festen in der Hauptstadt "krachen und sprühen" lassen. In Nörvenich wurde der Verlauf des Höhenfeuerwerkes mit einem Musikfeuerwerk kombiniert.

Aus Anlass des festlichen Hochzeitstages gab es außerdem auch "brennende Herzen". Sie wurden in flammendem Purpurrot wirkungsvoll leuchtend in der Dunkelheit präsentiert.

Museumsbesuch als Abwechslung

Begeistert nutzten die elegant gekleideten Hochzeitsgäste die Gelegenheit, im Verlauf der umfangreichen Feierlichkeiten auch das Museum Europäische Kunst im Schloss zu besuchen. Die Schlossverwaltung bewirkte eine Sonderöffnung bis in den Abend. So konnten die Hochzeitsgäste aus Fern und Nah als geschlossene Gesellschaft in Ruhe die Ausgestellten Kunstwerke sehen: Bronzen, Gemälde, Originalgraphik und Objekte von Kuret Arentz, Birgit Sewekow, Salvador Dalí, Ernst Fuchs, Christian Peschke, Lajos Tar, Renate Stendar-Feuerbaum und die grandiosen Porträts Salvador und Gala Dalí in Ara-Marmor von Karolin Donst (Berlin) sowie Detlef Krebs (Düsseldorf)

Standesamt Nörvenich: drei Trauungen zum Auftakt

Auch das Standesamt hatte einen guten Start. Die Gemeineverwaltung Nörvenich konnten zum Auftakt am 8. Mai gleich drei Standesamt-Trauungen im Schloss vornehmen. Sie sind unabhängig von Festlichkeiten im Rittersaal. Dafür steht nämlich der Fürstensaal im Hauptgebäude des Baudenkmals zur Verfügung.

Das amtliche Zeremoniell nahm die Standesbeamtin Maria-Theresia Schmitz vor. Sie erfreut sich bei Brautleuten eines guten Rufes. Kein Wunder, denn die Beamtin war bereits in hunderten von Fällen auch "Zeugin des jungen Glücks am denkwürdigen Tag der Trauung".

Das Standesamt der Gemeinde Nörvenich führt ab Mai bis Herbst regelmäßig Trauungen im Fürstensaal des Schlosses durch. (Auskunft und kostenlose Beratung bei der Gemeindeverwaltung: Telefon 02426 - 1010). Bereits jetzt werden Terminvormerkungen für das Jahr 2011 vorgenommen.

Wer sich rechtzeitig meldet, hat gute Chancen für seinen "Wunsch-Termin". Dies gilt auch für geplante Festlichkeiten im Rittersaal. Gastro-Chef Zingsheim nimmt in Abstimmung mit der Schloss-Verwaltung die Terminplanung bereits jetzt für Festlichkeiten 2011 vor. (Telefon 02235 - 85332, Fax 02235-870094)

Musik und Porträt-Zeichnungen werben für Nörvenich - Oster-Ausstellung von Lajos Tar auf Schloss Esterhazy in Devecser



Großbildansicht Kultur-Direktorin Valeria Hoffmann (links) mit dem Künstler Lajos Tar (Schloss Nörvenich, Kreis Düren) auf dem Schloss des Fürsten Esterházy in der ungarischen Stadt Devecser. Für den bilateralen Kultur-Austausch gibt es viel Zustimmung. EKS-Präsident John G. Bodenstein würdigte das Engagement von Lajos Tar für "ein Europa der Bürger)

Nörvenich/Devecser (bpb) Eine Oster-Ausstellung mit Porträtzeichnung und Gitarrenmusik hat der Multikünstler Lajos Tar (Musica Humana) zugleich zur Werbung für Deutschland am Beispiel der Großgemeinde Nörvenich genutzt.

Auf Einladung der Kultur-Institution der fernen Stadt Devecser stellte er in der Galerie des historischen Schlosses des legendären Fürsten Esterházy den Zyklus von Zeichnungen aus: "Porträts aus Deutschland - Nörvenicher Köpfe". Aufmerksam geworden waren ungarische Kunstfreunde durch eine ähnliche Ausstellung von Kinder-, Jugend- und Erwachsenen-Bildnissen Tars in der Kreissparkasse Düren.

Die Ausstellung stand unters der Schirmherrschaft der Europäischen Kultur-Stiftung EKS (Schloss Nörvenich/Berlin). Gastgeberin vor Ort war die ungarische Kultur-Direktorin Valeria Hoffmann. Sie würdigte das zeichnerische Können von Lajos Tar, der in der Region aufgewachsen war und studiert hatte. "Sie arbeiten in der zeitlosen Tradition großer Künstler. Ihre Treffsicherheit als Porträtist ist der gute Grund dafür, dass sich immer mehr Menschen von Ihnen zeichnen lassen", sagte die Kulturbeamtin bei der Eröffnung in der Schloss-Galerie. "Diese Menschen haben erkannt, dass eine Zeichnung von Künstlerhand mehr ausdrücken kann als die beste Photographie dies vermag".

"Die Ungarn und die Deutschen verbindet über Jahrhunderte hinweg eine warmherzige Zuneigung", sagte Hoffmann. "Dazu haben auch das Kaisertum Österreich und die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn beigetragen", erinnerte die Gastgeberin.

Der Kulturbeauftragte der Stadt Devecser, Dr. István Szabo, würdigte den aktuellen Kulturstausch in Europa. Ein idealistisches Zusammenwirken der Menschen in Ungarn und Deutschland sei immer ein wichtiger Beitrag für ein besseres Miteinander der Bürger in Europa.
In diesem Sinn hofft die Region in Westungarn auch auf viele deutsche Besucher. Eine große Attraktion ist der Plattensee. Er ist immerhin der größte See West- und Mitteleuropas und neben dem Neusiedler See im Burgenland auch der bedeutendste Steppensee Mitteleuropas. Mit einer Fläche von 594 Quadratkilometer ist er größer als der Genfer See (Schweiz) und auch größer als der Bodensee, der in den Staaten Deutschland, Österreich und Schweiz liegt.

Lajos Tar, der seit Jahrzehnten in der Bundesrepublik lebt und auf Schloss Nörvenich die Musikschule führt, ermutigte die Ausstellungsgäste zu Besuchen in Deutschland. "Kommen Sie in die geschichtsreiche Region zwischen Köln-Euskirchen-Düren und wandeln Sie dabei in der Neuzeit auf den Spuren der alten Römer, auch in Nörvenich". Dabei könne man die Geborgenheit in der gemeinsamen christlich-abendländischen Kultur spüren.

Helmut Kohl 80 Jahre - Europäische Kultur Stiftung würdigte den Staatsmann



Großbildansicht Die erste Kanzler-Büste "Helmut Kohl" hat der Bildhauer Kurt Arentz gestaltet. Sie wurde von Kanzlergattin Hannelore Kohl offiziell in einer Museum-Ausstellung vorgestellt. Das Bildnis gehört zu dem Zyklus "Staatsmänner des 20. und 21. Jahrhunderts", der Büsten der SPD-Politiker Willy Brandt, Gustav Heinemann und Johannes Rau einschließt. In seinen weiteren Bronze-Porträts Konrad Adenauer und Charles de Gaulle hat Kurt Arentz zusätzlich zwei "große Europäer" verewigt. Diese Büsten zeigt das Museum Schloss Nörvenich in wechselnden Ausstellungen. Foto: Marco, Bonn

Nörvenich/Berlin (bpb) Glückwünsche für Altbundeskanzler Helmut Kohl zum 80. Geburtstag am 3. April 2010 gingen von Schloss Nörvenich aus nach Rheinland-Pfalz. Die Europäische Kultur Stiftung gratuliert und würdigte dessen Leistungen für die europäische Einigung. Die EKS, die das Museum Europäische Kunst auf Schloss Nörvenich (Kreis Düren NRW) unterhält, gehörte zu den politisch unabhängigen Gratulanten, die dem einstigen Kanzler und international bekannten Staatsmann Grußadressen sandten.
"Unsere private Stiftung fußt auf den europapolitischen Ideen von Konrad Adenauer, Charles de Gaulle, François Mitterrand und Helmut Kohl. Wir sind stolz darauf, dass wir in Ihrem Sinne, Herr Dr. Kohl, ohne staatliche Gelder an der Basis wirken können. Auch dies ist ein Beweis dafür, dass Ihre politische Saat aufging und im Volk gute Früchte für ein Europa in Frieden und Freiheit trägt", heißt es in dem in Berlin und Nörvenich veröffentlichten Schreiben des EKS-Präsidenten John Gilbert Bodenstein.
Und weiter:"In all der Zeit Ihres politischen Wirkens hatten Sie, Herr Bundeskanzler, das große Glück, in Hannelore Kohl eine kluge sowie sozialpolitisch engagierte Frau an Ihrer Seite zu haben. Sie hat stets zu Ihnen gestanden und dabei das Bild des Menschen und Staatsmannes erfolgreich der Öffentlichkeit vermittelt.
Heute wiederum haben Sie das große Glück, dass die Volkswirtin Frau Maike Richter, von einem wohl meinenden Schicksal auserwählt, an Ihrer Seite ist. .Ihnen beiden gelten unsere allerbesten Wünsche für die kommenden Jahre!" Die EKS würdigte, Kohl sei ein "mächtiger Fels in der Brandung Europas. Die schweigende Mehrheit der Deutschen war, ist und bleibt stets auf Ihrer Seite." Der EKS-Vorstand wünschte dem Jubilar und seiner Frau Maike "noch viele, viele gute Jahre".

Politiker aller führenden Parteien mit Kontakt zum Schloss

Der Geburtstag Kohls machte erneut offenkundig, dass Bundes-Politiker aller führenden demokratischen Parteien Kontakte zum Schloss haben: die CDU/CSU, die SPD, die FDP und die Grünen. Die als Bundestagspräsidentin richtungsweisende Sozialdemokratin Annemarie Renger sowie die als Bundestags-Vizepräsidentin und Kulturpolitikerin erfolgreiche Antje Vollmer von den Grünen waren mehrmals Ehrengäste des Museum.
Der Hintergrund des offiziellen Glückwunsches mit persönlicher Note an Kohl ist, dass die EK-Stiftung den einstigen CDU-Kanzler mit seinen visionären Ideen zu den "Gründungsvätern" der gemeinnützigen Vereinigung zählt. Dies gilt auch für den damaligen französischen Staatspräsidenten François Mitterrand, der mit Kohl die deutsch-französische Versöhnung auf einem Soldatenfriedhof symbolisch vollzog. Darüber hinaus war des Kanzlers erste Frau Hannelore Kohl bis zu ihrem Tod der Kulturarbeit des Kunst-Museums und der Schloss-Familie Bodenstein freundschaftlich verbunden. Unter anderem hatte Frau Kohl eine Ausstellung des von ihr geschätzten Bildhauers Kurt Arentz eröffnet, bei der die erste gestaltete Kanzler-Büste "Helmut Kohl" gezeigt wurde

Bildhauerin Elfriede Vogel im Kunst-Museum Schloss Nörvenich



Großbildansicht Die Bildhauerin Elfriede Luise Vogel ist eine "Künstlerin der Stille". Das Foto zeigt sie mit zwei Porträtbüsten von Kindern. "Kinderköpfe" zu modellieren gelten als besonders schwierig, weil die Kinder weniger stillhalten können als Erwachsene.

Nörvenicher Bürger am Pfingstsonntag herzlich willkommen Nörvenich

(bpb) Das Museum Europäische Kunst Schloss Nörvenich (Kreis Düren, NRW) hat die Bildhauerin Elfriede Luise Vogel zu einer Ausstellung ihrer Arbeiten ab 1. Mai 2010 eingeladen. Die öffentliche Vernissage findet am Pfingstsonntag (23. Mai 2010) um 15.00 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin im Museum statt. An diesem Tag sind die Bürger der Großgemeinde und des Kreises Düren besonders willkommen. Der Eintritt ist frei.

Elfriede L. Vogel ist am 15. April 1922 in Marburg/Lahn geboren. Neben ihrer gestalterischen Arbeit ist die Künstlerin für ihre Lyrik bekannt, die sie auf Lesungen selbst vorträgt. Sie lebt in der Stadt Hürth (Rhein-Erftkreis) bei Köln (NRW).

 "Frau Vogel gehört zu den Bildhauerinnen der gegenständlichen Kunstrichtung", sagt Museums-Kurator Thomas Blumann. "Sie gestaltet Menschen nach dem Leben, widmet sich in gleicher Weise den Kindern. Sie ist auch für heitere, volkstümliche Themen offen. Insgesamt zeichnet sich ihr Werk aus durch besondere Hinwendung zum naturalistischen Bildnis und zur Menschendarstellung."

Vergleiche mit der nach 1945 berühmt gewordenen deutschen Bildhauerin Käthe Kollwitz sind erlaubt. Während die Kollwitz häufig sozialkritische Themen ihrer Zeit aufgegriffen hat, widmet sich die Künstlerin Vogel jedoch den positiven Aspekten einer intakten Familie. Sie versucht meist ihr Ideal in der Plastik festzuhalten. Die Museums-Ausstellung umfasst etwa 60 Arbeiten in Terrakotta und Bronze. Hinzu kommen Projektentwürfe und Foto-Dokumente. Ein Teil der Arbeiten ist verkäuflich.

Um einen Überblick über die Besucherzahl zu erhalten wird gebeten, sich beim Kunst-Museum Schloss Nörvenich rechtzeitig zu melden: Fax 02426-1311, Telefon 02426-4632 oder E-Mail: Marco-VG@gmx.de

Schloss-Matinée - zum 200. Geburtstag von Schumann und Chopin

Der Nörvenicher Schlosskonzertverein erinnert an den 200. Geburtstag der Komponisten Robert Schumann (1810 - 1856) und Frédéric Chopin (1810 - 1849) mit einem Klavierkonzert am Sonntag, 2. Mai, Beginn 11.30 Uhr im Rittersaal von Schloss Nörvenich.

Der 1976 in Düren geborene und beheimatete Pianist Johannes Freiburg war mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs Jugend Musiziert sowie des Deutschen Tonkünstler-Verbandes. Ihn prägten besonders die internationalen Meisterkurse, u.a. bei dem legendären Prof. Peter Feuchtwanger, London. Seinen ersten Soloklavierabend gab er im Alter von 16 Jahren. Aktuell ist Johannes Freiburg als Pianist, Kammermusiker, Korrepetitor und Musikpädagoge in Münster und NRW tätig.

Der erste Teil des Klavierkonzertes ist dem Romantiker Robert Schumann gewidmet. Freiburg spielt u.a. ein Hauptwerk von dem in Zwickau geborenen Komponisten, die Kreisleriana, die als Schlüsselwerk der romantischen Klavierliteratur gilt. Als Zeugnis musikalischer Verehrung widmete Schumann das Werk seinem Zeitgenossen Frédéric Chopin, für den er große Bewunderung hegte.

Der zweite Teil gehört dem in Polen, Herzogtum Warschau, geborenen Frédéric Chopin. Er ist einer der einflussreichsten und populärsten Klavierkomponisten des 19. Jahrhunderts.
Musikexperten meinen, dass man die Musik von Chopin nicht zu erklären braucht, einfach zuhören und die Seele öffnen! Freiburg spielt Mazurken, Nocturne, Scherzo und die Fantasie-Impromptu, die höchste Anforderungen an den Pianisten stellt.

"Kartenvorverkauf ist aufgrund der zu erwartenden großen Nachfrage zu empfehlen. Freuen Sie sich auf ein virtuoses Klavierkonzert-Erlebnis", unterstreicht Klaus Mühlbauer, Vorsitzender des Schlosskonzertvereins, die Bedeutung dieser Veranstaltung.

Kartenvorverkauf ab sofort bei der Aral-Tankstelle Georg Wilde, Nörvenich, Tel. 02426/901818, Kostenbeitrag 15 EUR für Erwachsene und 10 EUR für Jugendliche bis 18 J. Kartenreservierungen ab sofort per e-mail möglich: info@schlosskonzerte-ev.de oder Tel. 02426/5322

Sewekow Ausstellung in der Friedenskirche



Großbildansicht Gute Stimmung bei der Kunstausstellung in der evangelischen Friedenskirche in Leverkusen: Die Künstlerin Birgit Sewekow (rechts) erklärt Museums-Kurator Marco J. Bodenstein (Museum Europäische Kunst Schloss Nörvenich) ihre jüngste Porträtarbeit. Sewekow bediente sich bei der Oberflächengestaltung einer ähnlichen Technik wie der Schweizer Alberto Giacometti (1901-1966). Dabei werden die Formpartikel Stück für Stück aufgetragen.

EKS-Künstlerin präsentiert einen Querschnitt ihres Schaffens

Leverkusen (bpb) Kirche und Kunst ist ein aktuelles Thema der evangelischen Christen in Deutschland. In diesem Sinne hat die evangelische Friedenskirche in Leverkusen (Merziger Straße, Waldsiedlung) erneut ihre Pforten für die Präsentation von Kunstwerken geöffnet. Die Ausstellung ist dem Werk der Malerin Birgit Sewekow gewidmet. Über 100 farbenfrohe Gemälde, Aquarelle, Federzeichnungen und sogar Bronzen werden bis in die Zeit vor Weihnachten gezeigt. Zusätzlich befinden sich im Sakralraum des Gotteshauses Arbeiten der Künstlerin.
Ausgangspunkt der Bilder-Schau war die traditionelle Kunst-Nach 2009 Leverkusen. Angesichts des großen Interesses für das Kunstschaffen von Birgit Sewekow wurde die Ausstellung verlängert. Die Malerin gehört dem Künstler-Kreis der Europäischen Kultur Stiftung (EKS) an. Dadurch ist sie mit ihren Arbeiten auch ständig im Museum Europäische Kunst Schloss Nörvenich (Kreis Düren) vertreten.

Zum Gesamtwerk gehören auch Linoldrucke, Malereien auf Glas und Marmor sowie Bronzen der Lüpertz-Schülerin. Hinzu kamen in jüngster Zeit Radierungen der verschiedenen Techniken. Unter dem Titel "Wanderungen" werden sowohl Schönheit und Reichtum des Lebens als auch Empfindungen aus Länderreisen zu großen Kulturen und Völkern der Erde charakterisiert. Andererseits geht es um Überzeitliches.

Ein Farb-Katalog mit Abbildungen eindrucksvoller Gemälde von Birgit Sewekow sowie ein Kunstdruck in Farben auf Büttenpapier sind beim Museum Europäische Kunst, Schloss Nörvenich (Telefon 02426- 4632) zu beziehen. Die E-Mail lautet marco-vg@gmx.de. In USA über zavrel@meaus.com.

Kurt Arentz Museums-Ausstellung in Leverkusen



Großbildansicht Arentz und Museumsdirektor Wilhelm Matthies (links)

500 Besucher bei der Eröffnung - "Große und Kleine Tiere"
bis 20. Dezember im Industriemuseum

Nörvenich/Leverkusen (bpb) Das Museum Europäische Kunst Schloss Nörvenich hat im Rahmen seiner überregionalen Zusammenarbeit eine Ausstellung "Kurt Arentz - Bronzen und Bilder" des Industriemuseums Sensenhammer in Leverkusen mit Leihgaben unterstützt. Bei der Eröffnung mit 500 Besuchern würdigte Museums-Direktor Wilhelm Matthies die Zusammenarbeit beider Kultureinrichtungen. In Anwesenheit des Künstlers und seiner Frau Therese sowie des EKS-Vorstandssprechers Joe F. Bodenstein sagte Matthies: ""Wir sind hocherfreut über das positive Echo schon am ersten Tag" Mit der Ausstellung ehre man einen bedeutenden zeitgenössischen Künstler, der als ein "Meister der Porträtkunst" im Kunstschaffen der Gegenwart herausrage.

Die Ausstellung mit Bronzen und Bildern von Kurt Arentz ist im Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer (51375 Leverkusen-Schlebusch, Tel.0214/500 72 68) ist bis 20. Dezember 2009 öffentlich zugänglich. Zur Ausstellung steht ein Farbkatalog für 18 Euro zur Verfügung. Er kann auch bestellt werden unter Tel. 0228 - 65 12 08, E-Mail Marco-VG@gmx.de.

NRW-Innenminister Ingo Wolf bei der Trauerfeier für Horst Niesters



Großbildansicht Der Sarg von Kurt Niesters stand unter einem jahrhundertealten Steinkreuz. Falkner mit ihren Greifvögeln am Arm hielten die Ehrenwache. Der beliebten Wildfotograf und Arten-Schützer ist in der Öffentlichkeit auch als der "König der Adler" bekannt. Links im Bild die von Kurt Arentz gestaltete Büste "Horst Niesters". Foto: Marco, Bonn

Köln/Hellenthal (bpb) Der internationale Wildfotograf, Adler-Züchter und Umweltschützer Horst Niesters hat auf dem katholischen Friedhof in der historischen Eifelgemeinde Reifferscheid (Kreis Euskirchen) seine letzte Ruhestätte gefunden.

Bei der Beisetzungsfeier am Samstag (24. Oktober 2009) erwiesen ihm auch NRW-Innenminister Ingo Wolf (FDP) sowie zahlreiche in- und ausländische Trauergäste die letzte Ehre. Wie die Europäische Kultur Stiftung Bonn-Berlin mitteilte, nahmen rund 300 Trauergäste am Geschehen Anteil. Darunter befanden sich zahlreiche Männer und Frauen aus der Region, wo Niesters mit seinem Lebenswerk, der internationalen Greifvögel-Station Hellenthal, über den Tod hinaus hohes Ansehen genießt. Viele säumten die Zufahrtstrasse zur Kirche.

Hochrangige Trauergäste aus Deutschland und dem Ausland waren auch Freunde des Verstorbenen und seiner gemeinnützigen Aktivitäten. Aus Brüssel kam der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Prof. Dr. Reinhard Bettzuege. Von weit reisten unter anderen an: EKS-Vorstandssprecher Joe F. Bodenstein (Berlin-Bonn), der Bildhauer Kurt Arentz, Mitglieder des CIC und die Eventmanagerin Fee Vogel (Berlin-München), bei deren Veranstaltungsprojekten mehrmals Hellenthal-Adler-Vorführungen beeindruckten.

Der Internationaler Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) war vertreten durch Falkenmeister Peter Sapara (Heilbronn) und CIC-Mitglied Verleger Dieter Schütte (Kölner). CIC-Mitglied Arentz legte einen repräsentativen Kranz nieder, bei dem das vom Verstorbenen geschätzte Eichenlaub dominierte. Die frischen Zweige kamen vom kraftvollen Eichenbaum im Park von Schloss Nörvenich.
Falkenmeister Karl Fischer, der Freund und Mitstreiter des Verstorbenen in Hellenthal, gestaltete ein würdiges Beisetzungszeremoniell: Der Eichen-Sarg stand unter einem Jahrhunderte alten Steinkreuz auf einem Hügel. Von dort aus ging der Blick auf die über 800 Jahre alte Pfarrkirche St. Matthias vor einer friedlichen Eifellandschaft. Falkner und Falknerinnen der Greifvögel-Station sowie deren Mitarbeiter hielten mit ihren Tieren auf dem Arm die Ehrenwache. Von diesem Standort führte dann der Geistliche den Trauerzug auf den Friedhof.


Kondolenzen aus aller Welt

Das Grab war schließlich mit den schönsten Blumengebinden und Kränzen bedeckt. Im Vorfeld war gebeten worden, an Stelle von Blumenschmuck im Sinne des Verstorbenen das "Zuchtprogramm für Artenschutz" zu unterstützen. Das ständige Spendenkonto lautete: Horst Niesters, Konto 8.604 142 bei der KSK Euskirchen (BLZ 382 501 10) Adler-Liebhaber, Umweltschützer und Tierfreunde können zeitlich unbegrenzt spenden. Auch kleine Beträge von Schülern und Jugendlichen sind willkommen.

Die Witwe Ute Niesters erreichten unterdessen Kondolenzen aus aller Welt. Bei der persönlichen Bekundung der Anteilnahme würdigte NRW-Innenminister Ingo Wolf den Mensch und das Lebenswerk von Horst Niesters. Er war und bleibe "ein großes Vorbild für Gemeinsinn". Niesters habe mit der Greifvögel-Station nicht nur einer guten Sache gedient, sondern zugleich auch zum Ansehen des bevölkerungsreichsten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und damit der gesamten Bundesrepublik beigetragen.

Der internationale Alexander-Orden Pour le Mérite für Wissenschaft und Künste kondolierte aus den USA: "Horst Niesters bleibt als Ordens-Ritter auch ein Vorbild für globale Kooperation im Dienste von Völkerverständigung und des friedlichen Zusammenlebens der Kulturen", schrieb Ordenskanzler Consul B. John Zavrel aus New York.
Am Tag der Beerdigung wehten die internationalen Länder-Fahnen aus West und Ost an der Einfahrt zum Wildgehege Hellenthal auf halbmast. Dazu gehörte auch die US-Flagge, die an die Freundschaft von Niesters zu den USA mit deren Präsidenten Ronald Reagan und George Bush sen. erinnerte. Darüber hinaus hatte die Europäische Kultur Stiftung aus Anlass des Todes ihres Kuratoriums-Mitgliedes Niesters angeordnet, die Europafahne sowie die Nationalfahnen Deutschland und Frankreich vor dem Museum Europäische Kunst Schloss Nörvenich für drei Tage auf Halbmast zu setzen.

Sehr sehenswert: Der Turm der Engel in Nörvenich-Wissersheim



Großbildansicht Bildhauer Günter Thelen in seinem "Traumboot" im Atelier im Wasserturm. Lajos Tar von der Musica Humana Schloss Nörvenich besuchte den Meister am "Tag der offenen Tür". Tar sagte begeistert: "Es ist ein Glück, dass wir solch hochrangige Kunstschaffende in der Gemeinde und im Kreis Düren haben." Foto: Marco,Bonn

Bildhauer Günter Thelen erfreute mit "Haus der offenen Tür"
Nörvenich (bpb) Der Künstler Günter Thelen hat Kunstfreunden mit der Öffnung seines Ateliers an einem Wochenende eine große Freude bereitet. Das im früheren Wasserturm in Nörvenich-Wissersheim untergebrachte Atelier und Thelens Kunstwerke sind sehr sehenswert. So bewunderten Besucher aus nah und fern das interessante Schaffen des Künstlers, der sich vor allem des Themas "Engel" in vielfältigen Formen annimmt. Da gibt es gute Engel und schöne Porträtbüsten "böser" Engel, von denen der "gefallene Engel" Luzifer der bekannteste ist.
In seiner Kunst verbindet Thelen Realismus und Surrealismus. Seine figürlichen Darstellungen von Mann und Frau kleiner und mittlerer Größe sind ideale Kunstwerke für einen anspruchsvolleren Wohnkomfort. Die überlebensgroßen Formate wiederum sind eindrucksvolle Werke für repräsentative Standorte in Unternehmen und Behörden oder für Sammler mit einem Haus.
Günther Thelen kam vom Schmuckgestalter zur Bildhauerei. Heute sind Ton, Stein, Eisen, Holz, Marmor die Materialien, aus denen seine Köpfe, Figuren und Objekte sind. Für seine "typischen Arbeiten" verwendet Thelen zwei, drei und oft mehr Materialen. So wirken seine wohlgeformten, phantasievollen Büsten wie riesige Schmuckstücke und Juwelen. Tatsächlich gestaltet der Künstler seine Kleinfiguren zu edlem Schmuck, der bei Frau und Mann sehr attraktiv wirken kann.
Thelen ist nicht nur ein ideenreicher Mensch, sondern auch ein visionärer und träumender Künstler. So hat er aus einem riesigen Baumstamm ein Boot geschnitzt, in das der Meister ab und zu steigt um "über Gott und die Welt" nachzudenken. Ein Glück, dass dieses Boot nie abfährt, weil es bereits längst angekommen ist, nämlich im ebenerdigen Hafen im Wasserturm zu Nörvenich. Dort gehört es zu den bestaunten Dingen, die einen Besuch bei Günter Thelen zusätzlich attraktiv machen.
Besucher brauchen den Turm jedoch nicht erklimmen. Alles an Kunst Sehenswerte ist ebenerdig und rund um den Turm angeordnete. Wenn der Meister einmal ausspannen will, dann zieht er sich in die oberen Etagen zurück. In diesem "siebenten Himmel" lebt der "Herr der Engel" und bewacht sein Reich der Kunst auch nachts.
Ein besonderes Verdienst von Günter Thelen ist, dass er den inzwischen historischen Wasserturm vor Jahren vom Verfall gerettet hat und weiterhin unterhält. Die Gemeinde Nörvenich kann stolz auf eine so kreativen Bürger sein, der durch sein Wirken und Werk das Ansehen des Ortes und auch des Kreises Düren hebt. Die Europäische Kultur Stiftung Schloss Nörvenich hat Thelen für das Engagement ausdrücklich gedankt.

Hommage an Lüpertz in Gold und Rot



Großbildansicht Büste "Markus Lüpertz" des Bildhauers Kurt Arentz. Der Künstler hat die überlebensgroße Büste mit Goldfarbe lackiert und mit einem königlichen Purpurrot dekoriert. Dies entspreche der Farbenwelt und dem Führungsanspruch des Malers in der gegenwärtigen Künstlerschaft. Foto: Marco/Bodenstein

Bildhauer Kurt Arentz schuf Bildnis des Multi-Künstlers Markus Lüpertz


Nörvenich/Bonn (bpb) -- Zeitgleich zur umfangreichen Retrospektive von Markus Lüpertz in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn (9. Oktober 2009 - 17.Januar 2010) hat der Bildhauer Kurt Arentz eine Büste dieses Multi-Künstlers geschaffen. "Es ist eine Hommage an den populären Maler", sagte Arentz, der Lüpertz persönlich kennt. Der Bildhauer hat die überlebensgroße Büste "Markus Lüpertz" mit Goldfarbe lackiert und mit einem königlichen Purpurrot dekoriert. Dies entspricht der Farbenwelt und dem Führungsanspruch des Malers.

Arentz ist Künstler-Sprecher der Europäischen Kultur-Stiftung (Schloss Nörvenich, Kreis Düren) (www.europaeische-kultur-stiftung.org). Das Lüpertz-Porträt hat bereits im Vorfeld Aufsehen in Kunstkreisen erregt. Bei Arentz gingen mehrere Anfragen ein, ob das Bildnis "Hommage a Markus Lüpertz" für öffentliche Ausstellungen zur Verfügung stehe.

Kurt Arentz ist ein international führender Gestalter von Porträtbüsten. Er hat unter anderen Büsten deutscher Kanzler wie Adenauer, Willy Brandt und Helmut Schmidt geschaffen sowie zahlreiche Bundesminister. Im Bundespräsidialamt Berlin steht die von Arentz gestaltete Büste von Roman Herzog. Zu den Bildnissen weiterer deutscher Präsidenten kommen die Büsten der US-Präsidenten Ronald Reagan, George Bush sen. und Bill Clinton. Sie befinden sich in offiziellen Sammlungen der USA. Zu Politiker-Porträts gehören auch die Büsten von Vaclav Havel (Tschechien) und Shimon Peres (Israel).

Turner und Kamjunke begeisterten mit Konzert im Schloss



Großbildansicht Udo Kamjunke und Pipi Turner waren die Star-Musiker beim glanzvollen Konzert im Fürstensaal von Schloss Nörvenich. Kamjunke ist ein Meister des Sitar-Spiels, das durch den berühmten Komponisten Ravi Shankar (Indien) im Westen besonders bekannt wurde. Die Musikerin Turner spielt mehrere Instrumente perfekt, darunter die Paraguay-Harfe, die Gitarre und Native American Flute.

Festlicher Abend bei Kerzenschein im Fürstensaal mit Sitar, Klavier und Gitarre


Nörvenich - Mit einem Konzert "Melodien aus der Ferne" begeisterten die Starmusiker Pippi Turner und Udo Kamjunke im Fürstensaal von Schloss Nörvenich (Kreis Düren, NRW). Das Programm, konzipiert von der Musica Humana, hielt was es versprach: Die Künstler entführten mit ihrem Spiel auf Sitar, Harfe und anderen Saiteninstrumenten phantasievoll in das Reich der Gefühle und Träume.

Kamjunke beeindruckte ferner als ein "Magier" mit der Klangschale aus Tibet. Die Turner wiederum entlockte dem Gong transzendente Töne. Mit der Ocean-Drum suggerierte die charmante Musikerin das beruhigende Rauschen des Meeres an jungfräulichen Palmen-Stränden unter blauem Himmel.

Der Reigen fernöstlicher Klänge wurde ergänzt durch okzidentale Musik. Der Gitarren-Künstler Lajos Tar spielte unter anderem auf der Renaissance-Laute "Melodien aus alter Zeit". Mit der Terz-Gitarre bot Tar eigene Kompositionen. Die Pianistin Patricia Abeysingha gab mit ihrem kraftvoll-sensiblen Spiel auf einem Klavier aus dem 20. Jahrhundert "den Ton an".

Musikstücke und Instrumente gut erklärt

Sehr positiv aufgenommen wurde, dass die Interpreten vor dem Wechsel der Instrumente jeweils die Stücke ansagten und interpretierten. Udo Kamjunke erwies sich bei der Erklärung der seltenen Instrumente besonders sachkundig. Mit angenehmer Stimme erzählte er über die Herkunft der Instrumente mit oft Jahrtausende alter Tradition. Einige seiner Musikdarbietungen, die er mit geschlossenen Augen vortrug, wirkten auf manche Hörer wie ein kosmisches Gebet.

Udo Kamjunke und Pipi Turner sind ein international bekanntes Musiker-Paar. Beide sind Spezialisten für fernöstliche Musik und Instrumente. Sie spielen bevorzugt auf in Deutschland selten zu hörenden Instrumenten. "Die Schönheit und der Liebreiz dieser Klänge sollen die Phantasie anregen, sich in eine andere Zeit und Kultur zu versetzen", sagte Kamjunke.
Ein gesellschaftlicher Höhepunkt des Abends war der Sektempfang im Alexander-Saal in der Pause sowie nach dem Konzert zum Abschied der Gäste. Dabei konnten sich die Musik-Liebhaber auch mit dem Patron der Veranstaltung, dem Bildhauer Kurt Arentz, sowie den Künstlern unterhalten. Schließlich gab es einen stürmischen Schlussbeifall für die Künstler, Blumen für die Interpretinnen sowie für Therese Arentz, die Ehefrau des Bildhauers und Künstler-Sprecher der Europäischen Kultur Stiftung (Berlin).

Konzertreihe wird fortgesetzt

EKS-Präsident John G. Bodenstein würdigte diese neuartige Konzert-Veranstaltung mit einem überschaubaren Gästekreis als eine "sehr gute Möglichkeit, Livemusik der besonderen Art zu erleben". Der Dialog der Konzert-Gäste mit den Künstlern sei "eine hohe gesellschaftliche Qualität", wie sie bei Großveranstaltungen in Konzertsälen und Theatern der Städte nicht möglich ist.

Die Europäische Kultur Stiftung hat Musica Humana gebeten, künftig weiterhin solche anspruchsvollen Konzerte zu organisieren. Angesichts der begrenzten Platzzahl wird es keinen öffentlichen Kartenverkauf geben. Wer daher das nächste Mal im Fürstensaal von Schloss Nörvenich dabei sein will, kann sich bereits jetzt auf die Einladungsliste setzen lassen: E-Mail marco-vg@gmx.de oder Fax 02426 - 1311.

Europäische Kultur Stiftung erwirbt Porträtbilder von Lajos Tar



Großbildansicht Das Frauenbildnis ist eine besonderes Thema des Maler Lajos Tar. Das Foto zeigt den Künstler mit einem von ihm geschaffenen Bildnis. Die Dame ist die Frau eines ausländischen Diplomaten. Porträts von Lajos Tar hängen nicht nur in der "guten Stube", sondern auch in Verwaltung, Salons und Konferenzräumen von Betrieben und Unternehmen. Sie lassen ihre Firmengründer und Bosse zu Recht auf diese Weise "verewigen" Ein herkömmliches Foto in einem Chefbüro ist ihnen zu einfach und "banal".

Zeichnungen von Jugendlichen und Erwachsenen finden guten Anklang

Nörvenich (bpb) Die Europäische Kultur Stiftung Schloss Nörvenich (Kreis Düren) hat eine Suite von Porträtzeichnungen des Malers Lajos Tar in ihre Museums-Sammlung aufgenommen. Es handelt sich um Zeichnungen von Schülern, Jugendlichen und Erwachsenen, für die Bürger der Region Modell gesessen haben. Ein Teil der Handzeichnungen und Pastelle waren vorher in der Ausstellung "Der Mensch im Porträt" zu sehen, die in der Sparkasse Düren in Nörvenich großes Publikumsinteresse fand.
Diese öffentliche Ausstellung hat bewirkt, dass sich traditionsbewusste Bürgerinnen und Bürger der Großgemeinde Nörvenich selbst porträtieren lassen. Eltern freuen sich über die Darstellung ihrer Kinder in der kunstvollen Porträtzeichnung. Auch ganze Familien lassen sich zeichnen. Von besonderer Vitalität sind die farbigen Frauenporträts, die der Künstler im repräsentativen Format auf Büttenpapier bringt.
Lajos Tar hat inzwischen Anfragen aus ganz NRW und anderen Bundesländern. Die Frage "Wie kann ich mich selbst porträtieren lassen", wird von der Kultur-Stiftung Schloss Nörvenich beantwortet unter E-Mail Marco-VG@gmx.de

Die Wiederentdeckung des Porträts

Museums-Kurator Thomas Blumann freut sich über die Wiederentdeckung des Porträts in der Bürgerschaft. "Es ist wieder "in", sich von Künstlerhand zeichnen zu lassen", sagt Blumann. Dieser sehr alten und langen Tradition ist es schließlich zu verdanken, dass wir heute vor allem Bildnisse aus Adels- und Patrizier-Familien sowie Künstlern selbst bewundern können, die vor Jahrhunderten entstanden.
Die Entwicklung der Fotografie hatte bereits im letzten Jahrhundert das gezeichnete Porträt in der Industriegesellschaft immer mehr verdrängt. "Bei aller Wertschätzung für die Fototechnik als Instrument der zeitgeschichtlichen Dokumentation gilt jedoch: das beste Porträtfoto kann das Besondere und Edle einer Zeichnung von Künstlerhand nicht ersetzen", sagt der Kurator. Die Porträtzeichnung ist eine andere Qualität und für Menschen mit traditionellen Ansprüchen. Die Europäische Kulturstiftung erklärte, es sei ein Glück, dass ein so beachtliches künstlerisches Talent wie Lajos Tar im Kreis Düren sein Atelier hat. Die Wiederentdeckung der Porträtkunst in der Handzeichnung sollten alle mit einem individuellen, guten Geschmack nutzen

EKS-Delegation in Italien auf den Spuren der Antike

Rom/Nörvenich (bpb) Im Rahmen der Informationsreisen "Auf den Spuren der Antike" der Europäischen Kultur Stiftung hat eine EKS-Delegation die Villa Massimo in Rom besucht. Die heutige Kultureinrichtung der Bundesrepublik Deutschland geht auf eine Stiftung des jüdischen Geschäftsmannes und Mäzen Eduard Arnhold aus Berlin zurück. Er erwarb 1910 das 36.000 qm große Gelände aus dem ehemaligen Besitz der Fürstenfamilie Massimo. Bis 1913 ließ Arnhold das Haupthaus, eine weiträumige, repräsentative Villa, sowie zehn moderne Ateliers erbauen. Die reich ausgestattete Anlage schenkte er dem preußischen Staat.

Diese Ateliers mit Wohnungen für die jährlich jeweils zehn Stipendiaten sind in ihrer ursprünglichen Form noch vorhanden. Ihnen galt das besondere Interesse der EKS-Gäste, zumal dort Künstler wie Gerhard Marcks (Köln), Hermann Blumenthal, Felix Nussbaum, Arno Breker, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pfeiffer-Wattenphul, Ernst-Wilhelm Nay, Hans-Jürgen Kallmann, Mathias Padua und Waldemar Grzimek in den 30er Jahren vorübergehend lebten.
Auch heute erhält jeder Stipendiat wie ursprünglich geplant ein im Reihenhaus-Stil gebautes Atelier. Im Rahmen der umfassenden Renovierung der Villa Massimo vor dem Amtsantritt 2002 des derzeitigen Akademie-Direktors Dr. Joachim Blüher wurden die Gebäude aufwendig restauriert. Die geräumigen Ateliers mit Oberbeleuchtung sind heute modern und zweckmäßig ausgestaltet in einer Qualität, die sich die jungen, noch unbekannten Stipendiaten nach ihrer Rückkehr in die Heimat kaum leisten werden können. Die Accademia Tedesca Roma Villa Massimo ist von je her eine legendäre Institution. Wer dort vor 1945 ein Stipendium erhielt, musst höchste künstlerische Anforderungen erfüllen.

Sachkundige Führung durch Vize-Direktorin

Die EKS-Delegation wurde von der Vize-Direktorin Frau Ute Brunn geführt. Das Interesse galt der aktuellen Arbeitsweise der Institution sowie der Kulturpolitik. Andererseits informierten die Gäste über das Wirken der privat finanzierten Europäischen Kultur Stiftung und des Museums Europäische Kunst Schloss Nörvenich (Kreis Düren) im Bevölkerungsreichsten Bundesland Nordhrein-Westfalen. EKS-Vorstandssprecher Joe F. Bodenstein kündigte an, dass künftig in Museums-Vorträgen die Besucher von Schloss Nörvenich über die Villa Massimo informiert würden. "Das persönliche Erleben vor Ort befähigt viel besser dazu, über Existenz und Wirken dieser hoch angesehenen Institution zu berichten", sagte Bodenstein.

Der Maler Paul Seimetz ist tot

Paul Seimetz

Paul Seimetz


Der Erste Dürener Rundfunkverein sendete aus dem Schloss


Pressebericht von bpb über das Konzert Lajos Tar am 17. Mai

Lajos Tar gab Benefizkonzert im evangelischen Gemeindehaus Nörvenich


Pfarrerin Susanne Rößler dankte "für das meisterliche Spiel" auf der Gitarre.


Nörvenich (bpb)  Herzlichem Beifall und "Standing Ovation" gab für den Gitarristen und Komponisten Lajos Tar beim Benefizkonzert im evangelischen Gemeindehaus Nörvenich am 17. Mai. Pfarrerin Susanne Rößler dankte dem Künstler für sein gemeinnütziges Engagement und würdigte  abschließend: "Sie haben mit durch Ihr meisterliches Spiel uns diese Musik erschlossen."
Sabrine May vom Jugendbeirat der Gemeinde begrüßte die Gäste. Sie warb dabei um finanzielle Unterstützung zur  Verbesserung und Neuschaffung von Jugendeinrichtungen in Nörvenich. Man zähle dabei auf die Solidarität aller Bürger, auch in den aktuellen wirtschaftlich angespannten Zeiten.
Durch das Programm  führte SPD-Gemeinderat Wolfgang Wegner. Bei der Ankündigung der einzelnen Stücke  informierte er die  Hörer über die Entstehung der Kompositionen in Südamerika, USA und Europa sowie deren kulturellen Hintergrund.  Diese Art der Darbietung war für die Hörer sehr hilfreich, weil sich jeder sozusagen "gleich zuhause"  in der Musik fühlte.
Unter den Gästen waren der Vorstandssprecher der Europäischen Kultur Stiftung, Joe F. Bodenstein, Kommunalpolitiker  wie Gemeinderatsmitglied Dr. Patricia Schoeller-Peill.  Die CDU-Politikerin  ist Kandidatin für die bevorstehende Kreistagwahl.  In diesem angestrebten  Amt ist es ihre Absicht, auch den Randgemeinden des Kreises Düren, wie zum Beispiel die Großgemeinde Nörvenich, mehr Aufmerksamkeit im Landkreis zu verschaffen.  Tatsächlich gibt es immer wieder Klagen von Bürgern darüber, dass  Landratsamt und  Kreisverwaltung die Randgebiete vernachlässigten und  kulturelle Aktivitäten  fast ausschließlich  auf die Kreisstadt Düren konzentrierten.




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